RSS

Bei Erkältungen können Homöopathika helfen

07.02.2010, Jeder zweite Bundesbürger hat schon einmal ein homöopathisches Arzneimittel eingenommen, ein Viertel der Bundesbürger nehmen sie sogar regelmäßig ein. Sechs von zehn Erkältungspatienten haben Homöopathika schon einmal geholfen. „Homöopathika sind ein Baustein der Selbstbehandlung. Aber wie bei allen Medikamenten sollten sich Patienten vor ihrer Anwendung beim Apotheker informieren. Er kann beurteilen, wann ein Arztbesuch nötig ist“, so Karin Graf, Vorstandsmitglied der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Homöopathische Arzneimittel werden meist mehrmals täglich eingenommen. Sie sind in der Regel gut verträglich und auch für Kinder geeignet. Komplex-Homöopathika enthalten verschiedene Einzelmittel und können bei so gut wie jeder Erkältung eingenommen werden. Bei der Auswahl eines Einzelmittels achtet der Apotheker auf die individuelle Ausprägung der Erkältung. Zum Beispiel sind Homöopathika mit Aconitum geeignet, wenn die Haut trocken und heiß ist, der Patient friert und das Fieber schnell ansteigt. Es ist auch das Homöopathikum der Wahl, wenn das Kind sehr unruhig und ängstlich ist. Belladonna ist hilfreich, wenn die Haut heiß und feucht ist oder wenn das Kind Fieberfantasien hat. Stehen Gliederschmerzen im Vordergrund, wird der Apotheker eher zu Eupatorium raten. Wer spürt, dass eine Erkältung „im Kommen ist“ und unter kalten Händen und Füßen leidet oder ein Kribbeln in der Nase spürt, kann zu Camphora greifen.


Weitere News zum Thema

Weitere News zu:  arzneimittel  erkältung  homöopathika  kinder
Mit Versandtapotheken sparen

Sie wollen bei einfachen Kopfschmerztabletten, Erkältungsmitteln, oder Vitamintabletten sparen? 

 

Versandapotheken können Ihnen dabei helfen. In Europa hat sich der Markt an Versandapotheken in den vergangenen Jahren deutlich vergrößert. Da es bei Medikamenten keine Preisbindung gibt lohnt ein Vergleich. Viele Medikamente werden im Internet deutlich günstiger angeboten.

 

Achten Sie bei Versandapotheken aber neben dem Medikamentenpreis auf verdeckte Kosten. Viele Apotheken haben Versandkosten sowie einen Mindestbestellwert. Dies sollte in Ihrer Auswahl berücksichtigt werden.

 
Arzneimittelausgaben steigen

Ca. 16 Prozent ihrer Gesamtausgaben zahlten die gesetzlichen Krankenkasse im vergangenen Jahr für Arzneimittel. Somit kamen den Pharmafirmen und Apotheken insgesamt 25,39 Mrd. Euro zugute.

 

Doch woher kommen die steigenden Ausgaben, etwa in den steigenden Koaten pro Arzneimitteln?  Dies ist nicht der Fall. Wie der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller mitteilt, sind die Preise der verschreibungspflichtigen Medikamente seit 1990 leicht gesunken, in den vergangenen drei Jahren um 3,4 Prozent.

Für die dennoch steigenden Kosten sind zwei Gründe anzuführen. Zum einen werden immer mehr Medikamente verschrieben und zum anderen häufig teure Medikamente. 

 
Drei Möglichkeiten Geld zu sparen

Patienten können auch bei zuzahlungspflichtigen Medikamenten aktiv sparen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht: 

 

1. Wenn der Arzt Ihnen ein Medikament verschreibt, welches über den Festbeträgen liegt, fragen Sie nach günstigeren Alternativen.

 

2. Krankenkassen dürfen Rabattverträge mit Pharmaherstellern schließen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Krankenkasse nach solchen Verträgen.

 

3. Fragen Sie Ihren Arzt nach besonders günstigen Medikamenten, deren Preis 30 Prozent und mehr unter dem Festbetrag liegt. Diese werden komplett von den Zuzahlungen befreit.